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Westvorhalle Groß St. Martin Köln

Mehrfachbeauftragung - Engere Wahl

Aus dem Preisgerichtsprotokoll:

 

"Mit einem, aus den Baugliederungs- und Proportionsabmessungen der Bestandsfassade (und damit des gesamten Kirchenbaus) abgeleiteten, geometrischen Schema wird der Vorbau dimensioniert. In die Kanten eines Würfels mit 45°-Dach ist der Baukörper – gleichsam eine architektonische „Urhütte“ - exakt eingepasst. 

Die vorhandenen Türflügel werden in die neue Giebelfassade vorverlegt und bilden mit jeweils einem Rundfenster mittig in den Seitenwänden – eine schöne Reminiszenz an die neugotische Nagelschmidt-Vorhalle – die einzige „Bauzier“, in der ansonsten stereometrischen Kubatur. Allerdings nicht ganz: Die unteren 2⁄3der Seitenwände verjüngen sich von der Mittelachse an zum Bestand – damit die vorhandene linke Rundsäule sichtbar bleibt und nicht in der angebauten Mauerwerksmasse verschwindet? 

Mit dem Steinwechsel an Sockel und Gewänden und dem ansatzlosen Tonnengewölbe innen wird eine hervorragend zum Bestand passende Figur vorgeschlagen, die ihre Zeitgenossenschaft in keinem Detail leugnet. Die neue, innere Tür in Holzsprossenkonstruktion mit quadratischen Glasfeldern ist ein überzeugender Vorschlag."

Planung: 2018

Leistungsphasen: Mehrfachbeauftragung

Auftraggeber: Erzbistum Köln, Generalvikariat