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Ausbau der Burg Hülshoff zu einem Literatur- und Kulturzentrum

 

Die bei Havixbeck gelegene Wasserburg Hülshoff, der Geburts- und Lebensort der bedeutenden Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, soll zu einem kulturellen und literarischen Zukunftsort mit nationaler und internationaler Bedeutung weiter entwickelt werden.

 

Die publikumsintensiven Räume des Zentrums (Veranstaltung, Tagung und Gastronomie) werden in den Gebäuden der Vorburg, in direkter Nachbarschaft zur Hauptburg, in der sich das Droste-Museum befindet, untergebracht. Die räumliche Neuaufteilung der historischen Bestandsgebäude wird dabei durch eingestellte Körper und Wandscheiben ermöglicht, deren Gestaltung sich an die vorhandenen Elemente anlehnt und diese neu interpretiert. Als belebtes Pendant zum feierlichen Vorburghof werden die ergänzenden und temporären Nutzungen um den profanen Hof der Neuen Ökonomie verortet.

 

Die Haupterschließung des Geländes erfolgt von Osten über den Lyrikweg sowie über den an das Gartendenkmal angrenzenden Parkplatz. An der Schnittstelle zwischen Ankommen und Eintreten entsteht ein neuer Hof um den sich das Ensemble aus Neue Ökonomie, Remise, alter Schmiede und einem pavillionartigen Neubau gruppiert. Der Pavillion bildet das neue Auftaktgebäude, welches sich zur Wegekreuzung und zum Haupteingang der Burg öffnet und die Besucher unter seinem offenen Dach in Empfang nimmt. Er ermöglicht verschiedene temporäre Nutzungen (Lesungen, Sommercafé) und dient zugleich als Winterlager.

Planung: 2018

Leistungsphasen: Realisierungswettbewerb

Auftraggeber: Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung