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Museum der Moderne Salzburg: ‚Arch of Hysteria. Zwischen Wahnsinn und Ekstase‘

Gestaltung der Ausstellungsarchitektur

Auf einer Ausstellungsfläche von 980 qm wurden durch reduzierte Einbauten verschiedene Raumsituation, wie eine Wunderkammer, ein Tanz- und Performancebereich und mehrere Projektionsräume geschaffen. Das Farbkonzept sowie die gesamte Ausstellungsarchitektur zeichnen sich durch Zurückhaltung und Einfachheit aus. Sie sollen das Konzept der Ausstellung und die Kunstwerke in den Vordergrund stellen. Das Hauptmotiv der Ausstellung – der Bogen – taucht als Grundform in unterschiedlichen Situationen auf. 

 

„Unter dem Titel Arch of Hysteria. Zwischen Wahnsinn und Ekstase widmet das Museum der Moderne Salzburg dem Motiv der Rückbeuge eine große Themenausstellung. Der sogenannte „arc de cercle“, der „Große Bogen“, ist mit seiner Ambivalenz zwischen Kontrollverlust und Beherrschung ein verführerisches Motiv, das eine lange Tradition in der Kunst- und Kulturgeschichte hat. Es findet sich einerseits in Darstellungen von Tanz und Akrobatik, andererseits in solchen von physischer oder psychischer Krankheit: Der überstreckte (Frauen-)Körper kann ekstatische Entrückung oder psychotische Gestörtheit ebenso wie virtuose Körperbeherrschung und Expressivität ausdrücken.“ Kuratorinnen Kerstin Stremmel und Lena Nievers

 

Planung und Realisierung: 2022-2023

Leistungsphasen: 1-5 HOAI

Auftraggeber: Museum der Moderne Salzburg

Fotografie: Rainer Iglar

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